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über meine
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Schöne Momente über das Jahr

Auch wenn man nicht alle einfangen kann, so ist es schade um jede ungenutzte Möglichkeit, denn jeder Tag geht am Abend zuende und kommt niemals wieder.

Zum Glück können wir solche besonderen Momente noch einmal abrufen, wenn wir in unserem Gedächtnis und schönen Erinnerungen danach suchen. Natürlich auch in unseren Fotoalben. Auch dort bleiben sie fürs Leben gespeichert.

Frühlingsgelb erstrahlt die Sonne
von dem blauen Himmelsdach.
Vögel zwitschern - welche Wonne,
und der Krokus blüht am Bach.
Schmetterlinge, noch ganz zaghaft,
wagen ihren ersten Flug.
"Überschätzt nicht eure Schwingkraft,
bis zur Linde ist genug!"
Keinem kann man es verdenken,
Regsamkeit macht sich nun breit.
Jeder möcht` sein Herz verschenken
an die schöne Frühlingszeit.

Im Frühlings ist es das erste zarte Grün, das uns jedes Jahr aufs neue ins Verzücken versetzt. Gärtner können es kaum erwarten, wieder in ihrem Refugium tätig zu sein.
Im Sommer sind die Highlights für die meisten der Urlaub, schöne Stunden am See oder Meer.
Für andere vielleicht Wanderungen im Wald oder in den Bergen. Oder die Reise in andere Länder.

Auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, sollten wir uns davon nicht einschüchtern lassen. Es gibt doch soviele Möglichkeiten, dem Tag etwas Schönes abzugewinnen.

Der Sommer, der sich abgekühlt
und nicht mehr nach dem Süden schielt,
gönnt sich und uns ne kleine Pause,
stellt sich mal kurz unter die Brause,
bis er erholt und aufgefrischt
uns neu verwöhnt mit Sonnenlicht
und sommerlichen Temperaturen.
Drum nützt kein Klagen oder Murren.
Den Faden ab beißt keine Maus,
kommt, machen wir das Beste draus.

Heiße Tage, wie in diesem Jahr, bringen die Menschen leicht zum Stöhnen. Es ist halt selten so, wie es alle möchten.
Heiß ist der Sommer,
vertrocknet die Erde.
Ein Jeder hofft, dass
es kühler nun werde.

Die Blümchen verdursten,
zu früh fällt das Laub,
kein Wölkchen am Himmel
und ringsum nur Staub.

Den schwachen Moment
dann tief in der Nacht,
wenn auch die Sonne
ganz kurz Pause macht,

den nutzt ein Schelm,
weise und schlau,
betupft Wald und Wiese
mit Morgentau.

Ein zärtliches Zeichen,
dass bald nichts mehr quält.
Die glühenden Tage ...
sie sind gezählt.

Ja, so ist es. Dennoch warten andere schöne Momente auf uns, denn auch der Herbst hat so einiges zu bieten.
Es ist an uns, sie einzufangen.

Aber irgendwann geht auch ihm die Luft aus ...
die Zeit des leisen Sterbens
hat eingesetzt. Die Sonnenuhr
verliert die ersten Scherben.
Die Sommermelodie verstummt,
verrauschende Akkorde.
Ein letzter Ton noch in uns summt,
der Wind spricht harte Worte.

Schwermut liegt auf dem Abschiedsgang,
die Wolken tragen Trauer.
Gespenstisch klingt der Wehgesang
im schalen Regenschauer.
Mystische Strahlen, die im Wald
durch Nebelbänke dringen,
stimmen uns froh, weil wir schon bald

Lieder gibt es immer, welch ein Glück. Auch sie begleiten uns das ganze Jahr. Wie viele andere Dinge auch, die wir nicht missen möchten.
Und so vergeht die Zeit meistens schneller, als uns lieb ist, bis eines Tages der Winter an die Tür klopft.
Unverblümt
liegt nun die Wiese,
Schneekristalle zieren diese,
und auf Bäumen, Hecken, Strauch
klebt das Himmelspulver auch.
Selbst auf Straßen, Wegen, Plätzen
wird es weiß, und mit Entsetzen
stellen wir die Einsicht fest:
Vor uns liegt des Jahres Rest.
Zeit, auch mal zu resümieren,
was wird das Erinnern zieren,
welcher Pferdefuß hindessen
wird am besten schnell vergessen.
Schöne Zeiten - schwere Zeiten,
Glück und Leid uns stets begleiten.
Hoffen wir vom Lauf der Welt,
dass er stets die Waage hält.

Und bald beginnt alles von vorn.
Ein neues Jahr voller schöner Momente. Das wünsche ich Euch!

(Das Copyright für alle Fotos und Gedichte liegt bei mir.)
Waldameise 23.09.2015, 11.57 | (34/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Abendspaziergang

Wenn sich ein bunter, leuchtender Spätfrühlingstag seinem Ende neigt, ist es Zeit, seinen Augen etwas Entspannung zu gönnen. Schließlich sind sie all die Farben und das helle Licht nicht mehr gewohnt nach den langen düsteren Monaten, so dass sie schnell ermüden oder gar brennen, wenn ihnen plötzlich wieder soviel geboten wird.
Wie könnte man den Tag also besser beschließen als im nahegelegenen Wald ...

Nie ist die Luft schöner als in dieses Jahreszeit. Die Abendsonne streichelt sanft die Landschaft, überall duftet es nach blühendem Leben ... und das Beste: stechfreudige Insekten halten sich noch zurück.
Da sie offenbar noch keinen Appetit auf unser Blut verspüren, können wir unseren Abendspaziergang unbeschwert genießen.

Seht nur, wie sich die letzten Sonnenstrahlen des Tages zwischen die Bäume und Sträucher schieben und über den Weg legen.
Die noch jungen Blätter der alten Eiche erstrahlen im goldenen Licht. Eine Wohltat für Augen und Seele.

Im Wald wird es noch stiller, als es am Tage schon war ... und über Moos und Farnwedel, die sich sanft im Abendwind schaukeln, tanzen kleine Insekten.
Ich geh in die Hocke, um diesem Szenario ein wenig zuzuschauen und natürlich, um es mit meiner Kamera festzuhalten.
Nicht selten passiert es dann, dass "meine Artgenossen" an meinen Beinen hochkrabbeln oder mich gar anpieseln. Sie wissen halt nicht, dass ich kein Feind bin. Wer kann ihnen also den "brennenden" Angriff verdenken?

Diese Atmosphäre ist so unbeschreiblich schön, dass ich einen Moment innehalten möchte.
Einfach ein paar Minuten an Ort und Stelle stehen bleiben und ihn genießen ... wunderbar.

Den Weg säumen viele kleine Waldpflänzchen, wie der Wiesenkümmel, die Lichtnelke und so unzählige mehr.
Immer wieder muss ich stoppen, um sie mir näher zu betrachten. Kleine Wunderwerke sind das.

Links und rechts nicken sie mir freundlich zu, als würden sie mich willkommen heißen.

Bezaubernd, gell? So filigran und schön.
Gern streife ich beim Vorübergehen meine Hand durch ihre Hälmchen.
Versucht es auch einmal bei eurem nächsten Besuch im Wald, es ist ein wunderbares Gefühl.

Langsam setzt die Dämmerung ein. So schwer es mir fällt, es heißt Abschied nehmen ...

Viele wunderbare Eindrücke konnte ich wieder mit- und in mir aufnehmen. Sie bleiben gespeichert und werden mich immer daran erinnern, wie schön es war.

Vielen, lieben Dank ...
... bis zum nächsten Mal!

Waldameise 10.06.2015, 17.52 | (33/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Warum so eilig

Groß genug ist die Trauer um all die schönen Blüten, die du immer viel zu hastig wieder abwirfst.

Auch Baumkinder brauchen Zeit zum Wachsen ...

Gib den Feldern eine Chance, das Gelb etwas länger leuchten zu lassen.

Auch die Bienen und Hummeln werden dir dankbar sein. Und sicher nicht nur diese.

Vielleicht hat es der Mensch dann auch nicht so eilig, deine wundervollen Wildblumenwiesen abzumähen.

Der Winter ist geduldig und ausdauernd in seiner Härte und Düsternis.
Warum hast du es immer so eilig?

Gönn mir, den Schmetterlingen und Käferchen deine Vergissmeinnicht und Glockenblümchen noch für ein Weilchen.
Nimm sie uns nicht gleich wieder weg.

Ich liebe deine sanfte Sonne, die morgendlichen Tautröpfchen und all die Versprechen für den Tag ...

... lass dir Zeit, lieber Frühling!
Lass uns Zeit, deine Geschenke in Ruhe auszupacken und zu genießen.
Sie sind viel zu schade für einen Augenblick.

Gönn dem alten Baum die frischen jungen Blätter. Nie wieder wird er sich so wohl fühlen.
Nimm dir Zeit für das Grünen und Blühen ... und sei nicht so dumm wie der Mensch.

Meinen lieben "Besuchern" ein herzliches Dankeschön für die freundlichen Kommentare!
Danke, dass ihr euch die Zeit dafür genommen habt.
Ich wünsche euch noch viele wunderschöne Frühlingstage im waldameisischen Sinn!

Waldameise 20.05.2015, 19.42 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wildblumenwiesengrün

Ich liebe ihre dezenten Farben - ihr Wildblumenwiesengrün!
All die Tupfer auf dem hellgrünen Untergrund und ihr schönes Licht-und-Schatten-Muster an sonnigen Tagen,
... wahre Augentrostfarben sind das.

Selbst Regentage können ihnen nichts anhaben.
Im Gegenteil: Das Grün ist noch leuchtender und die vielen Frühlingsregentropfen lassen die Blätter wunderbar glänzen.

Zu keiner Zeit sind die Waldwege hübscher umsäumt.
Promis mögen ja den roten Teppich bevorzugen, auf dem Wildblümchenteppich laufen meine Stars.

Der Wald ist voller toller Topmodels ... und ein Foto habe ich immer für sie.

Naja, eigentlich könnte ich grad hunderte Fotos schießen. Jeden Augenblick möche ich festhalten.

Tausend Motive.
Doch für heute soll es genug sein. Der Kuckuck ruft ...

Waldameise 03.05.2015, 14.21 | (23/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die freundlichen Gesichter des Frühlings
Dann grinsen wir um die Wette - der Frühling und ich.

Am liebsten am zeitigen Morgen oder am Abend, bevor die Sonne hinter dem Waldhügel verschwindet.
Ich liebe diese Stimmung, diese Stille, dieses Licht.

Ich bin so dankbar für diese Orte, an die ich flüchten kann, wenn mir die Welt wieder einmal zu laut wird oder die Augen von ihrem grellen Licht brennen.

Dann werde ich wieder zur Waldameise, lass das große Theater hinter mir und tauche ein in die kleine Manege des Waldes mit ihrer grünen Kuppel und dem weichen Boden aus Moos und Tannennadeln ...

... erfreu mich an ihrer Vorführung und lausche dabei dem kleinen Waldorchester.
Ich liebe es.

Waldameise 25.04.2015, 18.46 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Frühlingsfühlen

Frühlingsgelb erstrahlt die Sonne
von dem blauen Himmelsdach.
Vögel zwitschern - welche Wonne,
und der Krokus blüht am Bach.
Schmetterlinge, noch ganz zaghaft,
wagen ihren ersten Flug.
"Überschätzt nicht eure Schwingkraft,
bis zur Linde ist genug!"
Keinem kann man es verdenken,
Regsamkeit macht sich nun breit.
Jeder möcht` sein Herz verschenken
an die schöne Frühlingszeit.
(C) Waldameise

Willkommen ist er aller Orten,
sein zartes Grün und Sonnenschein.
Ein jeder öffnet seine Pforten
lässt ihn nur allzu gern herein.
Die mitgebrachten schönen Gaben
verteilt er freundlich übers Land.
Auch DU kannst dich daran erlaben,
dein Lächeln ist dafür das Pfand.
Veilchen, Tulpe, Anemone -
welch Glück, wenn alles wieder blüht.
Selbst im Wald ist es nicht ohne,
was jetzt mit Moos und Farn geschieht.
Du, lieber Frühling, deine Anmut
berührt so tief, nimmt jeden Schmerz.
Tust Landschaft, Mensch und Tier so gut
und öffnest wieder jedes Herz.
(C) Waldameise
Macht Platz nun, ihr welken Blätter vom letzten Sommer.
Der Klee drängt ans Licht und die Moosbetten warten auf den ersten milden Frühlingsregen,
um sich den Winterschmutz aus dem grünen Pelz zu waschen.
Die Morgensonne hat zugelegt und endlich ausreichend Kraft,
das Land mit goldenem Licht und sanfter Wärme aus dem Winterschlaf zu wecken.
Auch die letzte zugefrorene Pfütze bringt sie zum schmelzen.
Das Leben kehrt zurück. Überall.
Waldameise 09.03.2015, 16.08 | (38/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ein kleines Lebenszeichen
Er wirkt verlassen, aber das täuscht. Unter dem Hügel ist noch Leben, auch wenn es Tage gibt, an denen ich mir wünschte, in den Winterschlaf zu sinken und erst wieder aufzuwachen, wenn der Kuckuck nach dem Frühling ruft.

Ja, solche Tage meine ich. Könnt ihr euch noch daran erinnern?
Stimmt schon, alles zu seiner Zeit. Aber manchmal fällt es schwer, auf die schönsten Tage im Jahr sooo lange warten zu müssen.
Könnte der Winter nicht etwas kürzer und der Frühling etwas dauerhafter sein?

Ich mag ja die vier Jahreszeiten, nur ist bei der Mengenverteilung etwas geschlampt worden.
Naja, hätte der Frühling zuviel Spielraum abbekommen, würde ich sicher nicht meckern.
Aber das ausgerechnet der Typ, der uns immer nur seine kalte Schulter zeigt, so lange aufs Spielfeld darf, ist unfair.

Jaaa, wenn er seine guten Tage hat, kann er schon ganz nett sein. Das Blöde ist nur, dass die meistens gezählt sind. Oft ist er einfach nur düster und missmutig drauf. Kein Wunder, dass sich diese Eigenschaften dann auf so viele Menschen übertragen.

Ganz fies finde ich es, wenn er seine Eispfeife raucht und rücksichtslos um sich nebelt, so dass Frau Sonne gar keine Chance mehr hat, uns mit ihrem Anblick zu erfreuen.
Ich finde, das ist die gemeinste Art, seine Macht zu demonstrieren. Dinge, die ich einfach nicht begreife. Selbst einem Winter muss doch auffallen, dass seine Gaben viel schöner zur Geltung kommen, wenn sie von Frau Sonne bestrahlt werden ...

... und sei es auch nur ein letzter Strahl am Abend ...
oder der erste am Morgen ...

Mit dem Nebel zog die Stille
in den kahlen Winterwald.
Niemand regt sich, nichts bewegt sich,
alles schläft, denn es ist kalt.
Nur ein Fuchs schleicht um die Tannen,
hofft auf einen leckren Schmaus.
Doch schon bald erkennt er mutlos:
Damit sieht es düster aus.
Und auch meine Seele hungert,
sehnt sich sehr nach Waldesglück,
kann`s wie der Fuchs kaum noch erwarten,
dass der Frühling kommt zurück.
(C) Waldameise
Aber wir können es uns nicht aussuchen. Nicht bei den Jahreszeiten, nicht beim Wetter und bei unzählig vielen anderen Dingen genauso wenig.
Wir können nur immer wieder versuchen, aus allem das Beste zu machen und vielleicht selbst mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für Gutes, Freundliches, Liebens- und Lebenswertes sorgen, für andere und uns selbst.

Höhen und Tiefen, kalte und warme Tage, Frühling und Winter ...
LEBEN!

Waldameise 05.02.2015, 22.31 | (35/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ganz besondere Momente

Verstummt ist nun das Marktgewimmel,
verzogen letzter Glühweinduft,
der Weihnachtszug fuhr Richtung Himmel,
gar eisig ist ringsum die Luft.
Die Buden, die sind nun verschlossen,
kein Glitzern und kein Funkeln mehr.
Wie haben wir die Zeit genossen,
jetzt ist der Festplatz menschenleer.
Wir lebten uns`re Kinderträume,
holzgeschnitzt und kuschelweich.
Und all die lichtgeschmückten Bäume,
schimmerten wie im Zauberreich.
Verlassen steh`n die leeren Stände,
erleichtert denk` ich an Daheim,
lauf etwas schneller, reib` die Hände,
ganz leise fängt es an zu schnei`n.
(C) Waldameise

Waldameise 21.12.2014, 14.59 | (19/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schöne Wälder

Das macht natürlich Freude und man kann viel dabei lernen.

Ach ja, auf den Sonnenblumenfeldern lässt sich ja auch immer so gut krabbeln.
Aber ich schweife vom Thema ab ...

Ich brauch diesen Austausch, interessiere mich für Aufnahmen aus allen Wäldern der Welt
... und natür-lich auch drumherum. ;-)

denn auch der Tag einer Waldameise hat nur 24 Stunden.
Aber ich denke, ihr wisst eh genau, wovon ich rede, geht es doch den meisten nicht anders.

Und genau deshalb will ich auch nicht ganz verschwinden.

Aber es bleiben wunderbare Erinnerungen.



ob nun im Wald oder an welchem Ort auch immer ihr eure Seele baumeln lassen könnt.
Ich wünsche euch alles Gute!

Waldameise 31.10.2014, 00.00 | (38/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Dreizehn ... Vierzehn ...
Alle da, die mit zum Blindsee wollten? Dann kann es ja losgehen ...

So sieht unser Ziel aus, aber bis wir dorthin gelangen, müssen wir noch ein Stück durch die Wälder streifen.
Aber keine Sorge, es ist ein schöner, bequemer Wanderweg ...

... mit vielen tollen Aussichten, eingebettet in eine wunderbare Landschaft ...

... neben lieblich glucksenden Gebirgsbächlein ...

... und tannenumsäumten Pfaden, auf denen es so still ist, dass man bei jedem Schritt das leise Seufzen der Kieselsteine wahrnehmen kann. Knirsch .. knartsch ... knirsch ... knurtsch ... knertsch ...

Doch halt, was schimmert denn da so leuchtend blaugrün zwischen den Bäumen?
Wie sagt die Stimme im Navi immer so schön ... "Sie nähern sich dem Ziel!"

Genau. Nur noch wenige Schritte und wir haben unser Ziel erreicht. Wobei ich gern auch noch ein Weilchen an dieser Stelle verweilen möchte.
Hier im schattigen Wald mit diesem grandiosen Ausblick.
Wollen wir eine kleine Rast machen? Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich brauch jetzt dringend ein Schlückchen Wasser und ne Kleinigkeit zu futtern.

Seht ihr, da unten, den einsamen Stehpaddler? Eigentlich dachte ich, ich hätte den Namen erfunden, aber diese Wassersportart heißt tatsächlich so. Ist sicher lustig, so stehpaddligen Fußes über das Wasser gleiten zu können.
"Huhuuu, du da unten ... winkewinke!" Schade, er hört mich nicht ...

Was für eine Farbe, gell? Hier fühlt man sich wahrlich wie im Paradies. Auch bei Tauchern ist der See sehr beliebt, was mich nicht verwundert.
Nach einem Erdrutsch sind viele Bäume in den See gerutscht, was es jetzt besonders spannend macht für die Taucher.

Schön ist es aber auch direkt am Ufer. Die Ruhe genießen, den Blick auf Wälder und Berge richten ... und einfach die Seele baumeln lassen.
Habt ihr eure Badesachen dabei? Ja? Was hält euch dann noch zurück?
Hinein in die smaragdgrünen Fluten ... der Kälteschock ist nur für einen kurzen Moment ... ;-)

Schön, dass ihr wieder dabei wart. Vielleicht klappt es ja wieder mal so ... ich würde mich freuen!
Leider muss ich die Kommentarfunktion rausnehmen ... sorry!
Waldameise 25.09.2014, 19.39 | (26/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
- Bea - Gedankensprudler
- Der Archivar
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