Waldameise
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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Einträge vom: 07.10.2008

    Abschlussball

    Der Herbst lädt ein zum Abschlussball,
    kein Grund zur Traurigkeit.
    Noch strahlt am Bäumchen überall
    sein leuchtend buntes Kleid.

    Der Festsaal glänzt im goldnen Licht
    und lieblich schmeckt der Wein.
    Doch plötzlich kommt ein übler Wicht
    und nebelt alles ein.

    Noch einmal holt die Sonne Luft,
    verordnet Rauchverbot.
    Er zieht zwar ab, der kleine Schuft,
    doch neues Unheil droht.

    Der Gästeschar, die einst so froh,
    wird nun ganz Angst und Bang.
    Sie fürchten, bläst der Sturm gar so,
    dann dauerts nicht mehr lang.

    Bald folgt des Bäumchens letzter Tanz,
    die Stimmen werden leise.
    Das Festkleid fällt zur Erde sanft,
    zieht dort nun seine Kreise.

    (Sunny)




    Waldameise 07.10.2008, 19.52| (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gesehenes

    Gedankensalat

    Zur Zeit geht mir wiedermal so vieles durch den Kopf. Apropos ... war das schön gestern Abend, als meine 3-Tage-Schmerzen endlich nachliessen. Obwohl, wenn ich die Nachrichten höre, dann möchte mein Kopf schon wieder losqualmen. Die ganze Situation derzeit macht alles noch komplizierter. Wie soll man da eine Entscheidung treffen, hinter der man stehen kann oder - was noch wichtiger ist - mit der man nachts durchschlafen kann? Bauen, kaufen oder mieten, das ist hier die Frage. Der dritte Nachbar (Schreiner), der eigentlich allein weiterwurschteln wollte, schwächelt nun auch. Vielleicht gibt es doch noch den 3-er Pack, wie ganz am Anfang schon besprochen ... wär nicht schlecht. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Der Faden der Entscheidung ist so dünn wie die Netze der alten Weiber da draußen.

    Verrückt geträumt wiedermal, querbeet durch alle Lebensstadien ... Kindheit ... Jugend ... Gegenwart. Gegen 4 war ich hellwach und hätte die Wände streichen oder den Boden bohnern können.  Jetzt nicht mehr. Aber ums Fensterputzen komm` ich diese Woche nicht mehr herum. Sieht zu übel aus, wenn die goldene Oktobersonne durchs sommerbestäubte Fenster scheint. So lange es da draußen noch bunt zugeht, will ich das auch mitbekommen.
    Eigentlich müssten wir längst mal renovieren ... und weiter restaurieren. Kein Wunder, dass sich die Spinnen bei uns so heimisch fühlen. Aber viel zu fressen finden sie hierinnen nicht, dank Fliegengitter.

    Werden die Menschen anstrengender oder wird meine Toleranzschwelle dünner? Storys könnte ich erzählen von meiner Arbeit und den Begegnungen der seltsamen Art. Früher konnte ich noch insgeheim darüber lachen, aber das vergeht mir immer mehr. Die Contenance zu bewahren, fordert mir oft meine ganze Kraft ab. Sterben die ruhigen, freundlichen, verträglichen Menschen aus oder machen sich die anderen derart breit, dass sich die "unauffälligen" mehr und mehr zurückziehen? Oder fallen die bloß nicht auf, weil sie unauffällig sind ... lach. Oder bloggen die jetzt lieber alle ... so wie ich, einsam in meinem Kämmerlein?

    Ich kann mir ja noch ein Weilchen über dies und jenes Gedanken machen ... allerdings während ich mich wieder um meinen Haushalt kümmere ;-)

    Waldameise 07.10.2008, 12.09| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedachtes

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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