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über meine
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in der Natur ...
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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Mein letztes Stockröslein
Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.
(Aus dem Zen-Buddhismus)

(Aus dem Zen-Buddhismus)

Danke für eure lieben Kommentare. Ich finde es immer sehr interessant, wie unterschiedlich doch die Gedanken und Empfindungen zu bestimmten Themen sind. Wie andere Menschen empfinden, welche Erfahrungen sie gemacht haben und ihren Blickwinkel der Dinge, das alles interessiert mich sehr. Danke für eure Meinungen.
Waldameise 25.10.2008, 23.14| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:
Freude
Es gibt ein paar Dinge in meinem Leben, für die ich unsagbar dankbar
bin. Dazu gehören die Erinnerungen an meine Kindheit. Dass ich so viele
wohlige Gefühle in mir spüre, wenn ich an diese Zeit zurückdenke, ist
für mich eines der größten Geschenke des Lebens.
Dabei würde man es aus heutiger Sicht wohl als ärmlich bezeichnen, dieses Leben, wie wir es geführt haben. Diese winzige, karg eingerichtete Wohnung, in der wir dennoch nie Platzmangel verspürten. In den wenigen Schränken gab es immer noch Raum und der Hausmüll eines 12-Familienhauses passte noch in eine einzige kleine Tonne. War es dieser Mangel, der es leicht machte, große Freude über scheinbar kleine Dinge zu empfinden?
Ich konnte mich tagelang vorher auf einen Brief von meiner Großmutter oder auf den Kinderfilm am Samstagnachmittag freuen. Oder gar wochenlang auf das Weihnachtsfest. Es war wie in diesem Kinderlied, wo es abends zu hämmern anfing, und ich mir ausmalte, was es neues in meiner Puppenstube geben würde.
Es war wie ein Feuer in meiner Brust. Und dieses Feuer kann ich noch heute in mir spüren, wenn ich daran zurückdenke.
"Im Zimmer meiner Enkelin gibt es mehr Spielzeug, als zu meiner Zeit in einem Spielwarenladen" sagte mal ein Mann zu mir. Daran muss ich oft denken und frage mich angesichts der Werbeprospekte und bis zum Rand gefüllten Kaufhäuser, ob sich die Kinder von heute auch noch so freuen können, wie wir einst. Fühlen sie diese Vorfreude auch so intensiv oder ist es nur ein kurzes Aufflackern, wenn sie ihre Geschenke dann in den Händen halten?
Ich weiß, die Zeiten ändern sich und man kann heute nicht mit früher vergleichen. Dass sich meine Großmütter einst schon über ein genähtes Kleidchen für ihre Puppe freuten und ein Stückchen Schokolade der pure Luxus war, weiß ich auch. Aber von ihren Erzählungen weiß ich auch, was sie glücklich gemacht hat. Ich seh noch das Leuchten in ihren Augen, wenn sie davon erzählte. Ob man das in den Augen unserer Kinder später auch einmal finden wird?
Dabei würde man es aus heutiger Sicht wohl als ärmlich bezeichnen, dieses Leben, wie wir es geführt haben. Diese winzige, karg eingerichtete Wohnung, in der wir dennoch nie Platzmangel verspürten. In den wenigen Schränken gab es immer noch Raum und der Hausmüll eines 12-Familienhauses passte noch in eine einzige kleine Tonne. War es dieser Mangel, der es leicht machte, große Freude über scheinbar kleine Dinge zu empfinden?
Ich konnte mich tagelang vorher auf einen Brief von meiner Großmutter oder auf den Kinderfilm am Samstagnachmittag freuen. Oder gar wochenlang auf das Weihnachtsfest. Es war wie in diesem Kinderlied, wo es abends zu hämmern anfing, und ich mir ausmalte, was es neues in meiner Puppenstube geben würde.
Es war wie ein Feuer in meiner Brust. Und dieses Feuer kann ich noch heute in mir spüren, wenn ich daran zurückdenke.
"Im Zimmer meiner Enkelin gibt es mehr Spielzeug, als zu meiner Zeit in einem Spielwarenladen" sagte mal ein Mann zu mir. Daran muss ich oft denken und frage mich angesichts der Werbeprospekte und bis zum Rand gefüllten Kaufhäuser, ob sich die Kinder von heute auch noch so freuen können, wie wir einst. Fühlen sie diese Vorfreude auch so intensiv oder ist es nur ein kurzes Aufflackern, wenn sie ihre Geschenke dann in den Händen halten?
Ich weiß, die Zeiten ändern sich und man kann heute nicht mit früher vergleichen. Dass sich meine Großmütter einst schon über ein genähtes Kleidchen für ihre Puppe freuten und ein Stückchen Schokolade der pure Luxus war, weiß ich auch. Aber von ihren Erzählungen weiß ich auch, was sie glücklich gemacht hat. Ich seh noch das Leuchten in ihren Augen, wenn sie davon erzählte. Ob man das in den Augen unserer Kinder später auch einmal finden wird?
Waldameise 25.10.2008, 15.07| (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedachtes
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Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann. ---------------------------

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Auch hier lese ich gern ...
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