Waldameise
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     Alles ist Mitteilung
     in der Natur
     Bettina von Arnim


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    In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
    Fanny Lewald






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    Einträge vom: 02.06.2008

    Schön, nun kann ich ...

    euch meine Fotos auch etwas größer zeigen. Vielen Dank, liebe Bea :-)))
    Danke auch für eure lieben Kommentare und die Benennung dieser schönen Pflanze, deren Name mir entfallen war. Schönmalve heißt sie also. Mittlerweile hat sie schon fünf Blüten.

    Ein schönes Wochenende liegt hinter mir. Ich hab Sommerkraftstoff getankt ohne Ende und hoffe, dass die Füllung für lange lange Zeit reicht. Und das tolle daran war, es hat mich außer Genussbereitschaft nichts gekostet.

    Als sich am Freitag die weißen Wolkenberge türmten, schnappte ich meine Digi und ging zum Waldrand, um sie in voller Pracht sehen zu können. Ich hab einige Fotos geschossen und die Atmosphäre unheimlich genossen. Diese Ruhe da am Waldrand, nur das Zwitschern der Vögel und leichtes Donnergrollen in der Ferne ... Eintauchen in die weißen Himmelsbetten ... was für ein Balsam für die Seele.



    Gerade wollte ich einen Feldweg entlanglaufen, da sah ich einen kleinen Gesellen zwischen dem hohen Gras auf mich zulaufen ...



    Könnt ihr ihn entdecken? Eher nicht? Dann zoom ich ihn mal für euch ran ...



    Am Sonntag besuchten wir das Dorf, in dem mein Mann aufwuchs und zur Schule ging. Ein paar seiner Schulkameraden und wir trafen uns vor dem Dorfmuseum.
    Es war sehr interessant, die vielen alten Fotos zu sehen. Interessant fand ich auch ein altes Schultagebuch, in dem ich ein wenig blätterte. Dabei entdeckte ich, dass dort im Juni 1955 auch ein schweres Unwetter getobt haben muss ...



    Ich könnte stundenlang in alten Schriften und Fotos stöbern. Vorallem natürlich, wenn man die Gegend und Leute kennt, die ihre Spuren hinterlassen haben.
    Danach ging es noch zum Backhausfest und mit einem frischen Genetzten zurück nach Hause.

    Ein Stöckchen von der lieben Elfe fiel mir noch in den Schoß. Es fiel mir nicht leicht, eine Auswahl zu treffen. Die Aufgabe ist, ein paar Zitate, die einem besonders gefallen, mit seinen eigenen Gedanken zu beschreiben.

    Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
    Louis Armstrong

    Dieses Empfinden zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Dem Mensch wurde die Sprache gegeben, die er leider nicht nur zu seinem Vorteil und anderen zur Freude und Bereicherung nutzt. Ich erinnere mich z.B. an Unterrichtsstunden, Sitzungen im Gemeinderat, Elternabende und Schulungen, in denen zwar viel diskutiert wurde, aber unterm Strich keiner sagen konnte, worum es eigentlich ging. Vielleicht hab ich ja auch deshalb in solchen Situationen Strichmännchen gezeichnet oder Gedichte geschrieben.
    Meine Katzen hingegen müssen nichtmal Miau sagen. Ein stummer Nasenstubser und ich weiß, was sie wollen ;-)

    Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.
    Franz Grillparzer

    Diese Momente machen unser Leben lebenswert, Schmerz und Kummer erträglich. Sie geben uns Kraft für die Bewältigung unserer Aufgaben und schenken uns Mut und Hoffnung. Schöne Momente sind wie reife Erdbeeren, deren Geschmack uns für immer auf der Zunge liegt.

    Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Vogel darauf niederlassen. Aus China

    Ich mag diesen Spruch sehr. Ein naturverbundener, friedliebender Mensch wird die Geschenke der Natur auch zu genießen wissen. Er sieht Dinge, die andere nicht sehen.
    Ein Mensch, der die Schönheit der Natur zu würdigen weiß und ihren Zauber darzustellen vermag, wird sie auch anderen näher bringen.

    (Ganz nebenbei: Wie sagte schon Goethe … „Oh, wie freut es mich, mein Liebchen, dass du so natürlich bist!“
    Mein Mann – der „Vogel“ – findet das auch ;-)



    Wer mag, darf das Stöckchen gerne mitnehmen. Ich würde mich sehr freuen.

    So, genug geplaudert.
    Ich wünsche euch eine schöne Woche mit vielen erfreulichen Momenten.





    Waldameise 02.06.2008, 11.54| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gelebtes

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    Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
    Friedrich Ratzel





    In den Wäldern sind Dinge,
    über die nachzudenken

    man jahrelang
    im Moos liegen könnte.
    Kafka








    Die Erinnerung ist
    das einzige Paradies,
    aus dem man nicht
    vertrieben werden kann.
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