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Liebe Besucher,
hier findet Ihr
meine Fotos,
Erzählungen,
Gedichte und
Geschichten
über meine
Begegnungen
in der Natur ...
herzlich willkommen!

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Alles ist Mitteilung
in der Natur
Bettina von Arnim

In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.
Fanny Lewald
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Thema: Gefühltes
Still-Leben

Danke für Eure lieben Besuche und die vielen freundlichen Worte, über die ich mich immer wieder von Herzen freue.
Heute nehme ich euch mit auf einen Abendspaziergang durch ein idyllisches Dörflein ... wenn ihr mögt. Treuen Lesern dürfte es bekannt vorkommen.
Genießt die letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages. Jetzt sind sie milde gestimmt und streicheln Landschaft und Seelen.
Schließt für einen Moment die Augen und fühlt die sanfte Wärme auf eurem Gesicht.
Ist es nicht wunderbar, wie golden das junge Eichenlaub schimmert?
Hört ihr in der Ferne den Kuckuck rufen? Kuckuck ... kuckuck ...
Schön ist der Weg entlang endloser Wiesen, vorbei an Weiden, über kleine Stege und Brücken ...
Wie schnell sich der Schatten mehr und mehr über die Wiesen legt und das Abendlicht bald nur noch die Wipfel der Bäume streift. Viel zu schnell ...
Ich liebe diese letzten Minuten eines ausklingenden zarten Maitages.
Die Schatten werden immer länger ... das Abendlicht immer milder.

Ganz langsam kehrt Ruhe ein ... der Lärm des Tages verebbt.

so lange, bis sich die Blüten des Bach-Nelkenwurzes schließen ...

Die Wiesenblümchen sind froh, dass sie der Bauer noch nicht abgemäht hat ...
und ich auch.

Aus dem nahegelegenen Wald dringen liebliche Abendlieder.
Das Abendkonzert der kleinen gefiederten Sänger hat begonnen.
Ich lausche ihrem schönem Gesang und vergess dabei ganz, dass es langsam Zeit ist, den Heimweg anzutreten ...

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, dass ihr die schönen Seiten des Frühlings nutzen und genießen könnt und euch die physischen wie psychischen Voraussetzungen dazu gegeben sind.
Lasst es euch gut gehen, macht nach Möglichkeit um Sorgen und Ärger einen Bogen und habt einfach eine schöne Frühlings-Zeit.
Das wünscht euch von Herzen ... eure Waldameise.

Waldameise 16.05.2013, 16.57 | (25/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Abendstimmung


Einklang

Verständigung

Ausgleich

Waldameise 29.04.2013, 23.17 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Frühling
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.

Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.

Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Annette von Droste-Hülshoff

Waldameise 08.04.2013, 16.04 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mit letzter Kraft ...
scheint der Winter gegen den Frühling anzukämpfen. Warum sonst bin ich so hundemüde und so unbeschreiblich schlaff? Ich kann euch gar nicht sagen wieeee sehr.
Deshalb muss ich auch meine Blogrunde verschieben, denn entweder, ich nehme mir die Zeit dafür oder ich lass es ganz. So mal eben vorbeihuschen, das mag ich nicht.
Bis ganz bald ... eure Waldameise :-)
Waldameise 05.04.2013, 17.53 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ein kleiner Blumengruß
aus besseren Zeiten (meines Gartens) ...
Damit möchte ich euch ganz herzlich für eure lieben Ostergrüße und freundlichen Gedanken zu meinen Fotos und Erzählungen vom letzten Eintrag danken. Es ist für mich die größte Freude, wenn ich euch damit eine ebensolche machen konnte. Und wenn es mir sogar gelungen sein sollte, euch ein paar Anregungen mitzugeben, dann ist es sogar die allerallergrößte Freude für mich.
So war und ist es nämlich auch gedacht. ;-)
Vielen Dank, dass ihr euch dafür die Zeit genommen habt.
Apropos ... hattet Ihr eine schöne Zeit? Ich hoffe sehr, ihr konntet die freien Tage für erfreuliche Dinge nutzen, auch wenn uns das Wetter so langsam aber sicher zur Verzweiflung bringt.
Es bleiben die Gedanken oder schöne Gespräche mit unseren Lieben, mit denen wir wunderbare Erinnerungen teilen und uns auf das einstimmen, was vor uns liegt.
Natürlich hat es mich auch an den Feiertagen in den Wald gezogen, aber es sah schon noch sehr traurig aus, auch wenn sich die Vögelchen große Mühe gaben, uns mit einem kleinen Ständchen zu erheitern. Bis es soweit ist, wie auf diesem Foto vom letzten Jahr, muss schon noch viel Wasser die Donau runter fließen ...
Einen kleinen Gruß von unserem Osterspaziergang habe ich euch dennoch mitgebracht.
Ich fand das Motiv so schön ... diesen abgebrochenen Lärchenzweig mit seinen schönen kleinen Zapfen ...
Ein wenig betrübt macht es mich allerdings schon, dass der Himmel wieder düster und grau ist und eisige Winde jeden Frühlingshauch im Keim ersticken. Zwar spricht man von einem Licht am Ende des Tunnels, aber langsam verlier ich den Glauben daran, da er leider schon zu oft erschüttert wurde in letzter Zeit.
Wollen wir dennoch der Hoffnung noch mal einen Anschub geben, auf dass das zarte Schimmerchen bald erleuchten mag?
Also gut ... ein letzter Versuch, gell? Der Wald, die Vögel, alle Tiere, die Gärten, Wiesen, Bäume ... wir alle HOFFEN, dass der Frühling bald Einzug hält.
Wünsche meines Gartens
Mein Winterkleid ist ganz verschlissen,
die Ärmel sind schon abgerissen,
der Stoff hängt farblos, nass und schwer
und gefällt mir längst nicht mehr.
Die Zeit ist reif für neue Moden,
für Stoff, designt von Frühlingsboten,
mit Farben, fröhlich bunt gemischt,
umsäumt von goldnem Sonnenlicht.
Das Altkleid darf die Erde düngen,
denn ich ... ich will mich jetzt verjüngen.
(C) Waldameise

Waldameise 02.04.2013, 21.22 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Es weht der Wind ...
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns für immer fehlen.
In liebevollem Gedenken an das "Monsterchen"

Waldameise 23.03.2013, 11.22 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Welch eisiger Morgen
Als ich das Fenster öffnete, blies mir der Spätwinter seinen eisigen Atem ins Gesicht. Schnell zog ich mein Näslein zurück, kochte mir ein Käffchen und liess mir so richtig Zeit für die dicke Samstagszeitung. Auch hier fand ich schon Spuren des Frühlings, allüberall geht es nun los mit Frühlingsfesten ... Frühlingsaktionen ... Frühlingsangeboten ... etc.
Nur da draußen, da regt sich noch nicht viel. Aber hier im Ameisenbau, da darf es auch schon frühlingieren. Ich hab euch ein paar Veilchen mitgebracht. Könnt ihr ihren betörenden Duft riechen?
Mit welcher Meisterschaft versteckt die Natur jede Runzel
ihres uralten Alters
unter Rosen, Veilchen und morgendlicher Frische.
Ralph Waldo Emerson
Waldameise 16.03.2013, 09.30 | (14/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
17 Uhr noch 17 Grad

Ich fürchte, das geht leider nicht lange gut, schaut man auf die Wetterkarte ...
Dennoch wünsche ich euch ein schönes Gute-Laune-Wochenende :-)
Waldameise 08.03.2013, 17.10 | (20/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Kleine Tiere - große Sorgen
Diejenigen von euch, zu deren Haushalt auch ein oder mehrere Vierbeiner oder andere Viechlein gehören, werden mir beipflichten: Geht es den kleinen Schützlingen nicht gut, fühlen wir uns mit ganz elend, stimmt`s? Das Schlimmste aber ist, dass wir nicht mit ihnen reden können.
Als meine Kinder noch ganz klein waren und noch nicht sprechen konnten, bin ich manchmal schier vor Angst gestorben, wenn es ihnen nicht gut ging. Dass sie mir nicht sagen konnten, was ihnen weh tut oder fehlt, war unerträglich für mich. Ich weiß noch, wie sehr ich dann immer die Zeit herbeigesehnt habe, wo sie endlich würden mit mir reden können.
Bei Tieren ist das ähnlich. In dem Fall bei unseren zwei Katzen. Erst ging es unserem Tigerle so schlecht und nun hat die kleine Lissy ganz plötzlich eine Blasenentzündung bekommen. Sie schläft nun schon ein paar Stunden. Zum Glück wissen Tierärzte, was zu tun ist. Aber dennoch wüsste ich so gern, ob sie Schmerzen hat und was ihr gut tun könnte. Mag sie mein Streicheln oder hat sie lieber ihre Ruhe? Wie gerne würde ich sie jetzt trösten und ihr sagen, dass alles wieder gut wird.
In solchen Momenten bedauer ich es sehr, kein kätzisch zu verstehen ... :(
Waldameise 26.02.2013, 17.52 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Tropf ... tropf ... tropf
Tropf ... tropf ... tropf ...
Als ich entdeckt habe, woher das stereotype Geräusch kommt, hab ich meinen Frust darüber,
dass sich die Sonne schon wieder irgendwo in weiter Ferne herumtreibt, fast schon vergessen.
Es taut.
Ich ahne da was ...
was ganz ganz Tolles, Schönes, Liebliches, Himmlisches, Zauberhaftes, Duftendes, Zartes ...

Waldameise 25.02.2013, 15.38 | (12/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wissenschaft genügt nicht, um die Sprache der Natur zu verstehen. Für viele Menschen sind Poesie und Kunst verständliche Dolmetscher.
Friedrich Ratzel

In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken
man jahrelang
im Moos liegen könnte.
Kafka

Die Erinnerung ist
das einzige Paradies,
aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
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